1.
Der Kiebitz ist ein Doppeldecker-Unikat und wurde nach einem Bauplan selbst zusammengebaut. Das Flugzeug wiegt nur 280kg und fliegt entspannte 80-100 km/h. Er ist für extreme Notfälle mit einem Gesamtrettungssystem ausgerüstet.

2.
Theoretisch kann der Kiebitz auf jedem Feld, das hindernisfrei und länger als 200m ist, landen. In Deutschland muss allerdings stets auf zugelassenen Plätzen gelandet werden.

3.
Wird der Kiebitz solo geflogen, muss der Pilot hinten Platz nehmen, damit der Schwerpunkt im zulässigen Bereich liegt.

4.
Der Kiebitz wird um drei Achsen gesteuert: Die Querruder, das Höhenruder sowie das Seitenruder. Durch Bewegung des Steuerknüppels nach rechts und links wird das Flugzeug in der Waagrechten gehalten. Durch Ziehen und Drücken wird der Steig-  und Sinkflug gesteuert. Mittels Fußpedalen wird die Richtung sowohl am Boden als auch in der Luft gehalten.

5.
Der Vortrieb kommt durch den Motor, der sich der Nase des Flugzeugs befindet. Eine Besonderheit des Motors liegt darin, dass je Zylinder zwei Zündkerzen verbaut sind die durch unabhängige Zündkreise abgesichert sind. Auch bei Ausfall eines Zündkreises, einer oder mehrerer Zündkerzen, ist der Motor mit geringen Leistungsverlusten voll funktionstüchtig.

6.
Aufgrund seines geringen Gewichts kann der Kiebitz bereits nach ca. 50-100m abheben.

7.
Die Tragflächen sind mit einem speziellen, hochfesten Kunststoff bespannt. Dadurch wiegt die untere Tragfläche lediglich ca. 14 Kilogramm, die obere nur ca. 16 Kilogramm.

8.
Der Rumpf der Kiebitz ist aus einem Stahlrohrrahmen gefertigt und genietet.

9.
Zur Federung des Fahrwerks werden Expandergummis verwendet.

10.
Für den Dreh wurde der Kiebitz ein wenig umgebaut. Damit Elmar Wepper nicht selbst das Flugzeug steuern muss, wurden am vorderen Sitzplatz Hebel für Bremse und Gashebel eingebaut, so dass ein erfahrener Pilot den Kiebitz auch von vorn sicher starten und landen kann, während Elmar Wepper auf dem eigentlich Pilotensitz so tun kann, als würde er selbst steuern.

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